Neu! Professor Pünschge

Neu auf der diesjährigen Spielwarenmesse aufgelesen: Professor Pünschge. Wie immer bei den Spielen aus dem Hause Zoch ist es etwas Besonderes, immer wieder verlassen die Zocher (Zochianer?) ausgetretene Pfade und lassen sich etwas neues einfallen.
Eines gleich vorweg: Dieses Spiel ist alles andere als ein Kinderspiel, auch wenn es rein äußerlich ziemlich putzig daherkommt, die Altersangabe ist nicht umsonst 12 Jahre aufwärts. Nicht dass das Spiel zu kompliziert wäre, im Gegenteil, eigentlich ist es recht einfach aufgebaut, aber die Aufgaben vor die es einen stellt können je nach Schwierigkeitsstufe wirklich anspruchsvoll sein.
Es ist ein Logikspiel bei dem es darum geht aus bisherigen Aussagen zu schließen nach welchen Kriterien welche Punkte eines Weges angefahren werden und welche nicht.
Klick für größere AnsichtProfessor Pünschge denkt sich jeden Abend für seinen Heimweg eine neue Regel aus, nach der er seinen Heimweg gestaltet, z.B. beschließt er nur Felder zu betreten die die Form einer Wolke haben und nicht auf einer Wiese sind. Oder nur welche mit ungerader Nummer. Oder nur die, die direkt hinter einem mit einem Fisch darauf sind. Oder oder oder, es gibt 702 verschiedene Kombinationen von Bedingungen, aufgeteilt in 5 Schwierigkeitsstufen, die stehen auf großen Karten, die nur der Spieler liest der gerade Professor spielt.
Klick für größere AnsichtDann markiert der Professor die ersten beiden richtigen Felder mit weißen Marken und die anderen Spieler versuchen reihum aus den bisher liegenden weißen Marken auf die Regel zu schließen und benennen das ihrer Meinung nach richtige nächste Feld. Stimmt dieses Feld so wird auch dieses weiß markiert und der ratende Spieler darf nochmal, stimmt es aber nicht, sagt Professor Pünschge hämisch „Mööp“ und legt eine schwarze Markierung, die bei der nächsten richtigen Antwort verschwindet.
Statt Punkte aufzuschreiben gilt es Edelsteine zu ergattern, je besser die Ratenden sind, desto mehr davon bekommen sie ab, andernfalls sammelt der Professor die meisten ein. Der Gerechtigkeit halber darf jeder mal Professor sein und gegen die anderen spielen. Die halten übrigens entweder zusammen (kooperative Variante) und beraten sich über die möglichen Weg-Regeln oder spielen jeder für sich (Konkurrenzvariante) und versuchen allein die Edelsteine einzuheimsen. Die Vergabe der Steine unterscheidet sich in den beiden Varianten, ist in der Konkurrenzvariante interessanter, aber die ist auch deutlich schwieriger. Es wird dringend empfohlen erst mal die kooperative Variante und die einfachsten „Junior“ Aufgaben zu probieren.
Edelsteine(Kunststoff)Ich habe hier in der Spielwiese ein Exemplar offen zum Probieren, da ich sicher bin, dass das Spiel jeden der sich mal daraf eingelassen hat fesseln wird. Rein der äußere Anschein der Schachtel könnte täuschen, ich denke, dass viele das Spiel dann unterschätzen würden.

Also kommt doch mal vorbei und findet heraus wer das Superhirn hat!

Hier noch ein Bild von außen:
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Dieser Beitrag wurde verfasst am Mittwoch, 18. März 2009 um 19:34 und wurde gespeichert unter Brettspiele. Um den Kommentaren zu folgen abonniere den RSS 2.0 Feed. Hinterlass einen Kommentar, oder Trackback von deiner eigenen Seite.
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