BRIO ist NICHT pleite

Ich habe gerade einen Brief erhalten in dem BRIO mitteilt, dass der Ende Februar mitgeteilte Liquiditätsengpass behoben ist. Es wird eine Kapitalerhöhung um 314 Mio. Schwedische Kronen (ca. 29 Mio €) durch Ausschüttung zusätzlicher Aktien vorgenommen, deren Abnahme vom Hauptanteilseigner garantiert wird, sollten nicht alle neuen Aktien gezeichnet werden. Damit ist die Finanzierung für die Sanierung und Restrukturierung die BRIO durchläuft erst einmal gesichert und BRIO ist zuversichtlich die geplanten Kostensenkungen von jährlich 80 Mio.  SEK (ca. 7,3 Mio. €) umsetzen zu können. Da die Umsätze (besonders in Deutschland) steigend sind, sieht es damit ja auch ganz gut aus. „Schaumermal“ wie der „Kaiser“ sagen würde.



Droht BRIO die Pleite?

Heute früh schallt es aus allen Nachrichten-Kanälen im Netz: BRIO sucht Investoren um die drohende Pleite abzuwenden. Die Grenze der Zahlungsfähigkeit ist erreicht, mindestens umgerechnet ca. 28 Millionen Euro benötigt BRIO um weiterzumachen.

Um einem weit verbreiteten Missverständnis vorzugreifen: Das bedeutet noch nicht das sofortige Aus oder die Pleite, sondern Aktiengesellschaften müssen frühzeitig solche Schwierigkeiten kundtun und eventuell Insolvenz anmelden, sonst machen sie sich u. U. der Konkursverschleppung schuldig. Es heißt jetzt also erst mal, einen Retter zu finden, der die Zahlungsfähigkeit aufrecht erhält und eine hoffentlich erfolgreiche Sanierung durchzuziehen.
Hoffentlich erfolgreich sage ich, da es auch mich und meine Spielwiese direkt betrifft, denn ich führe BRIO Artikel in meinem Sortiment