Preis selbst bestimmen

Ich habs persönlich eigentlich gar nicht so mit Computerspielen und auch keine im Sortiment, aber das hier ist mal so was anderes dass ich es hier erwähnen will:
Wachsmalkreiden-Physik, Crayon Physics.
Sowas spricht meinen Spieltrieb an, da bastelt man sich zeichnend allerlei Rampen, Wippen, Schleudern und mehr um eine (ebenfalls gezeichnete) Kugel zu einem Stern zu befördern. Es geht sehr einfach los, die Einstiegshürde ist also sehr niedrig und es gibt nicht genau eine richtige Lösung oder einen einzigen Weg der hartnäckiges Üben verlangt sondern es geht darum einen möglichst interessanten, spannenden, ungewöhnlichen oder kreativen Weg zum Ziel zu erfinden.

Crayon Physics Deluxe from Petri Purho on Vimeo.

Das Ganze ist nicht neu sondern schon ein Jahr alt, also warum schreibe ich grad jetzt darüber? Weil es Geburtstag hat. Und weil der Preis etwas besonderes ist:
Eigentlich kostet das Spiel 20 $ und dieser Preis mag so manchem hoch erscheinen, da das Spiel durch seine Wachsmalkreiden-Selbstmal-Grafik mit dem Charme eines Flash-Browser-Games daherkommt (wenn auch mehr dahintersteckt) und diese meist kostenlos bzw. werbefinanziert sind.
Jetzt aber kann jeder selber bestimmen wieviel ihm das Spiel wert ist, man bekommt es für eine PayPal-Spende deren Höhe man selber bestimmen kann. Dieses Geburtstagsangebot gilt aber nur bis zum 15.1.2010, also gerade mal noch 4 Tage. Ich finde da sollte man zugreifen, bisschen was spenden (also nicht 0,01$ oder so), überlegt kurz was ihr denkt wieviel Spaß es euch wohl macht und versucht das umzurechnen. Wenn ihr dabei bei Null rauskommt braucht ihr es ja nicht runterladen ;-)
Außerdem gibt es ja eine kostenlose Demo zum probieren.
Nochmal der Link zur Seite: Crayon Physics
Drauf gestoßen bin ich übrigens bei Ormus!

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Dieser Beitrag wurde verfasst am Montag, 11. Januar 2010 um 18:43 und wurde gespeichert unter Allgemein, Physikalisches. Um den Kommentaren zu folgen abonniere den RSS 2.0 Feed. Hinterlass einen Kommentar, oder Trackback von deiner eigenen Seite.
Comments
  • Zum Thema Preis bestimmten fällt mir gerade eine kleine Story ein, die vor einigen Monaten im Fernsehen kam. Für eine Reportage – vielleicht war es SternTV – nutze man verschiedene Geschäfte und Anbieter, um einen kleinen Versuch zu starten. Mit den Verkäufern war abgesprochen, dass es für einige Zeit keine festen Preise gibt. Das bedeutet, jeder sollte für seinen Einkauf nur das zahlen, was es ihm wirklich wert ist. Am Ende haben die Reporter ausgewertet und herausgefunden, dass der freiwillig bezahlte Preis meistens recht genau am tatsächlichen Marktpreis lag. Natürlich gab es auch ein paar amüsante Ausnahmen – ein Rentner ist zum Beispiel noch schnell in den Laden gesprungen und hat sich einen teuren Fernseher mitgenommen und letztendlich keinen Cent bezahlt. Das finde ich dreist.

    • Bertil

      ja, sowas in der art habe ich auch mal gesehen, scheint aber mehr solche reportagen zu geben, bei “meiner” kam kein dreister rentner vor

  • Christian

    Hab mir grad mal die Seite von Crayon Physics angesehen…..keine schlechte Sache muss ich sagen. Obwohl ich es persönlich auch nicht so mit Computerspielen habe, finde ich dieses aber äußerst kreativ und ungewöhnlich. Den Preis selbst zu bestimmen, ist natürlich noch eine weitere Herausforderung und ich hoffe, das klappt auch so, wie sie es sich vorgestellt haben. Danke auf jeden Fall für den Link.

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